Welche Seife hilft gegen Zecken?

23 Mai, 2025
Welche Seife hilft gegen Zecken?

„Welche eurer Seifen hilft jetzt eigentlich gegen Zecken?“

Unsere ehrliche Antwort:

Keine. Denn wir verkaufen kein Wundermittel, wir leben und teilen eine Haltung.

Was wir vermitteln, ist: Weniger ist mehr für deine Haut, für die Umwelt und für dein Leben.

Dafür haben wir unsere Seifen konzipiert: Ein Stück Seife ersetzt den kompletten Drogeriemarkt, für Haut, Haare und Haushalt. 

Und genau das scheint einen Nebeneffekt zu haben, den wir selbst nicht geplant hatten:

Zecken meiden uns.

Nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen. Eine Bekannte machte mich zuerst darauf aufmerksam, sie hatte es bei ihrem Mann bemerkt, der unsere Seifen verwendet hatte. 

Daraufhin habe ich selbst jahrelang beobachtet, recherchiert und verglichen und erst nach über fünf Jahren diese Beobachtung mit unserer Community geteilt.

 

Das ist kein wissenschaftlicher Beweis, sondern ein Erfahrungswert.

 

"Wir möchten inspirieren, nicht überzeugen."

Du musst nichts übernehmen. Du darfst deine eigenen Wege gehen und deine eigenen Entscheidungen treffen. Wenn du spürst, dass unsere Erfahrungen dir neue Impulse geben, ist das wunderbar. Wenn nicht, ist das genauso in Ordnung.

Wir möchten Mut machen, nicht belehren. Und wenn du spürst, dass unsere Inhalte dir nicht guttun, dann darfst du jederzeit abschalten.

Du trägst die Verantwortung für dich selbst und das ist auch gut so.


 

Warum bekommen Rehe und Ziegen Zecken, obwohl sie keine Körperpflegeprodukte benutzen?

Unsere Aussage, dass synthetische Düfte Zecken anziehen, wirkt auf manche Menschen unlogisch. Deshalb möchten wir es erklären:

Zecken erkennen ihre Wirte unter anderem über Geruch, Wärme und Bewegung.

Als „Wirt“ bezeichnet man ein Tier oder einen Menschen, der einem Parasiten wie einer Zecke als Nahrungsquelle dient.

Die Zecke saugt Blut, und der Wirt stellt ihr dafür alles zur Verfügung, was die Zecke zum Überleben und zur Vermehrung braucht.  Auch, wenn das für den Wirt unangenehm oder sogar gefährlich sein kann.

Wirte sondern natürlich vorkommende Lockstoffe aus, unter anderem Kohlendioxid, Ammoniak, Milchsäure und Buttersäure, die in Atemluft und Schweiß enthalten sind. Diese Substanzen wirken auf Zecken wie ein Signal. (vgl. Poljak, S. 2012, LMU Dissertation) Diese Reize nehmen sie über das sogenannte Hallersche Organ an ihren Vorderbeinen wahr.

Rehe sind in der Natur also regelrechte „Zeckenmagnete“. Studien zeigen außerdem, dass Zecken, die an Wiederkäuern saugen, Borreliose-Erreger verlieren und dadurch für Menschen nicht mehr infektiös sind. (Quelle: Deutscher Jagdverband, 2014). 

Zudem benötigen Zecken ebenfalls einen Zwischenwirt, um die Borreliose aufzunehmen, wie Vögel und Mäuse.

Das bedeutet, dass nicht alle Zecken Borreliose in sich tragen, entweder sie haben die Borreliose Erreger an Wiederkäuer schon verloren oder sie haben sie noch gar nicht aufgenommen. 

Schätzungen zufolge erkranken jährlich 200 000  Menschen an Lyme-Borreliose.Das sind 0,23 Prozent. Nicht einmal ein Prozent der deutschen Bevölkerung.  Internisten im Netzeverth.info

Davon mussten im Schnitt 5.400 Menschen wegen Borreliose im Krankenhaus behandelt werden. Bei einer Bevölkerung von rund 84 Millionen entspricht dies etwa 0,0064 % der Gesamtbevölkerung.

 

Was bedeutet das für uns Menschen?

Auch wir Menschen geben Kohlendioxid, Ammoniak, Milchsäure und Buttersäure über Haut und Atem ab. Ammoniak ist ein natürlicher Bestandteil unserer Ausdünstungen und entsteht beim Abbau von Eiweiß und wird über Schweiß ausgeschieden. 

 

Der individuelle Körpergeruch eines Menschen wird maßgeblich durch die Zusammensetzung dieser Substanzen beeinflusst. Und diese Substanzen werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. 

 

Faktoren wie Ernährung, Stress, Sport, Hormonhaushalt, Medikamenteneinnahme, aber auch die Verwendung von Pflegeprodukten oder Waschmitteln können die Konzentration dieser Stoffe verändern und somit die Attraktivität für Zecken erhöhen oder verringern. 

 

Unsere Erfahrung mit naturbasierter Pflege

Durch das bewusste Weglassen aller synthetischen Duft- und Inhaltsstoffe in Körperpflege, Haarwaschmitteln, Cremes, Deos, Zahncreme, Wasch- und Spülmitteln konnte sich unsere Hautflora regenerieren.

Wir riechen wieder nach uns selbst. Wir haben keine säuerlich und unangenehmen Ausdünstungen mehr, die wir mit Parfum überdecken müssen.

Dadurch haben wir den Ausstoß von Ammoniak und Buttersäure bei unserer Haut offenbar reduziert und vielleicht genau deshalb meiden uns Zecken.


 

Ein paar ehrliche Worte zum Thema Angst und Zecken

Wir geben keine Heilversprechen ab.

Was wir teilen, sind unsere eigenen Erfahrungen sowie die Rückmeldungen von Freunden, Bekannten und zahlreichen Menschen aus unserer Community, mit denen wir in engem Austausch stehen.

 

Was uns erschreckt hat, ist die enorme Angst vor Zecken in der Bevölkerung. Wer die Regeln kennt, kann gelassener leben. Nicht jede Zecke überträgt Borreliose.

 

Mein Mann Gerhard hatte früher selbst Borreliose, war schwer krank und hat sich dennoch nie vom Wald abhalten lassen. Wir haben die Lösung in der Natur gefunden.

 
Was bedeutet der Wald für uns?

Für mich ist der Wald, besonders der Schwarzwald, ein Erholungsort. Und er ist ein Heilungsort, wenn es mir mental schlecht geht. Zudem ist er ein Ort der Lebenskraft, in dem ich mich sehr oft aufhalte. 

Für meinen Mann bedeutet unser Wald verantwortungsvolle, innere Berufung. Tiefe Verbundenheit und Verwurzelung mit der Heimat und für unsere Familie eine existenzielle Grundsicherung. 

 
Warum es so wichtig ist, die Angst zu verlieren

 

Viele Menschen meiden inzwischen den Wald aus Angst vor Zecken. Doch wer nicht mehr barfuß geht, im Gras liegt oder die Erde spürt, verliert langfristig die Verbindung zur Natur. Diese Verbindung brauchen wir für unsere Gesundheit, unser Nervensystem, unsere Balance. 

Angst nimmt uns mehr, als sie uns nützt.

Wer in Angst lebt, kann kaum glücklich sein. Angst kann krank machen. Und nicht selten werden aus Angst Medikamente genommen, die mehr schaden als nützen.

Vielleicht hatten wir einfach Glück, dass Gerhard wieder völlig gesund geworden ist. 

Wie wäre es, wenn wir Menschen unsere Angst in Dankbarkeit und Vertrauen umwandeln?

Es gibt genügend Gründe um dankbar zu sein. Einer davon ist, einen gesunden Wald in der Nähe zu haben, in dem wir unsere Energie wieder auftanken können. 

Echte Veränderung beginnt nicht mit Angst, sondern mit Vertrauen.

Desahlb ist mein größter Wunsch:

Hör auf dich, dein Herz und deine Intuition, eigne dir Wissen an und lasse dich nicht von den Massenmedien beeindrucken. 

Melanie

Naturreines Waschmittel 


Literatur:

  • Poljak, Sabine (2012): "Zur Rolle des Wirtsgeruchs bei der Wirtssuche von Zecken". Dissertation, LMU München.

  • Deutscher Jagdverband (2014): "Mit Reh und Hirsch gegen Borreliose". www.jagdverband.de

  • https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/gesundheit/zecken/12380.html