Wie wende ich Sheabutter richtig an

01 Feb, 2026 66
Wie wende ich Sheabutter richtig an

Du öffnest dein Töpfchen Sheabutter, möchtest etwas davon auf deiner Haut verteilen und denkst vielleicht erst einmal:

Wie soll ich das denn auftragen? Die ist ja fest.

Vielleicht hast du sogar schon versucht, ein größeres Stück abzunehmen und direkt auf der trockenen Haut zu verteilen. Das funktioniert zwar, fühlt sich aber oft schwer und fettig an.

Dabei ist die Anwendung von reiner Sheabutter eigentlich ganz einfach. Und vor allem brauchst du viel weniger, als du vielleicht denkst.

 

Denn Sheabutter ist keine klassische Körpercreme. Sie enthält kein zugesetztes Wasser und muss deshalb auch nicht wie eine Creme verwendet werden.

Bei mir kommt sie vor allem dann zum Einsatz, wenn einzelne Hautstellen besonders trocken, rau oder strapaziert sind. Und dabei gibt es einen kleinen Trick, den ich seit Jahren anwende:

Wenig Sheabutter und etwas Wasser, mehr braucht es nicht.

Wie das genau funktioniert und warum ich Sheabutter am liebsten auf die noch feuchte Haut gebe, zeige ich dir in diesem Artikel.

 
So verteilst du sie auf der Haut und im Haar. 
 

Befeuchte die Haut mit Wasser. Nimm eine kleine Menge Sheabutter in die feuchte Handinnenfläche und verreibe sie mit dem Finger, bis sie von der Körperwärme schmilzt. Jetzt kannst du die geschmolzene Butter sanft auf der noch feuchten Haut auftragen. So bewahrt die Sheabutter die Feuchtigkeit in der Haut und macht sie weich und geschmeidig.
 
Weniger ist mehr.  Ein Hauch der Sheabutter reicht völlig aus.
 
 
Was tun, wenn die Sheabutter zu fest ist?
 
 
Ist dir die Sheabutter zu hart, stelle sie einfach ins warme Badezimmer und lasse sie bei Zimmertemperatur stehen. Dort wird sie mit der Zeit weich und lässt sich gut entnehmen. Wenn du es besonders cremig magst, kannst du dir auch eine luftige Sheabutter-Sahne anrühren, die sich wie eine zarte Creme verteilen lässt.

Warum Wasser wichtig für die Haut ist.

Unsere Haut braucht nicht nur Fett, sondern auch Feuchtigkeit.

Besonders die äußerste Hautschicht benötigt Wasser, damit sie geschmeidig und elastisch bleibt. Verliert sie zu viel Feuchtigkeit, kann sie trocken und rau werden, spannen oder anfangen zu schuppen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist grundsätzlich wichtig für unseren Körper und damit auch für unsere Haut. Aber auch von außen kommt unsere Haut immer wieder mit Wasser in Berührung, zum Beispiel beim Waschen oder Duschen. Dabei nimmt die oberste Hautschicht kurzfristig Wasser auf.

Und genau hier kommt das Fett ins Spiel.

Reine Sheabutter besteht hauptsächlich aus Fett. Sie führt der Haut also nicht selbst Wasser zu, sondern bildet auf der Haut eine schützende Fettschicht, die dabei helfen kann, den Wasserverlust über die Haut zu reduzieren.

Deshalb gebe ich Sheabutter am liebsten auf die noch leicht feuchte Haut.

So erhält unsere Haut ihre Feuchtigkeit direkt durch das Wasser selbst. Die Sheabutter übernimmt dann die Rolle der schützenden Hülle. Sie bringt der Haut die Fettphase in ihrer reinsten Form und legt sich sanft über die leicht feuchte Haut ohne sie zu belasten.

 
Trägst du die Sheabutter auf leicht feuchte Haut auf, wirkt sie wie eine natürliche Versiegelung. Die Feuchtigkeit bleibt in der Haut, die Oberfläche wird weich und geschmeidig. Das was konventionelle, klassische Cremes machen, erreichst du mit Wasser und Sheabutter ohne synthetische Zusatze. 
 
 
Alle klassischen Hautcremes bestehen aus zwei Phasen:
 
Einer Wasserphase und einer Fettphase. Damit sich Wasser und Fett verbinden, braucht es Emulgatoren. Und weil Wasser ein idealer Nährboden für Keime ist, kommen zusätzlich Konservierungsstoffe ins Spiel, damit das Produkt haltbar bleibt.
 
 
Dabei kann unsere Haut sich das Wasser ganz einfach selbst holen. Direkt aus der Leitung, beim Händewaschen, beim Duschen oder durch einen feinen Sprühnebel.
 
 
Dass die Sheabutter fest ist, ist dabei ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Ist die Sheabutter weich, weiß und duftneutral, ist sie in der Regel raffiniert. Dabei gehen viele der natürlichen Begleitstoffe verloren, die die Haut eigentlich schützen und pflegen sollen. Bei Cremes, die mit Parrafinum (Mineralöl) hergestellt wurden, ist genau dieser Effekt fatal, denn die Creme mit Parrafinum legt sich wie ein Plastikfilm über die Haut, verschließt und verstopft die Poren.
 
 
 
Bei der Sheabutter ist dieser verschließende Effekt gewünscht, denn so kann sie ihre wertvollen Inhaltsstoffe, an die Haut abgeben. 
 
 
 
Wir lieben die Sheabutter aus Wildsammlung, die direkt vor Ort in Afrika gewonnen und schonend gefiltert wird. Sie ist gelblich, und trägt noch das in sich, was die Natur ihr mitgegeben hat.
 
 
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So bekommt die Haut alles, was sie braucht, ohne zusätzliche synthetische Inhaltsstoffe, ohne Konservierer und ohne den Umweg über komplizierte Rezepturen. Einfach, klar und reduziert. Genau so, wie es die Haut am liebsten hat. 

 

Der Unterschied zwischen Sheabutter und Hautwohl Seife

 
Bei den Hautwohl Seifen ist es ein wenig anders.
Hautwohl Seife enthält Glycerin, das bei der Verseifung ganz natürlich entsteht. Dieses Glycerin hilft der Haut, ihre Feuchtigkeit zu bewahren.
 
 
Die Pflege selbst kommt von den hochwertigen Pflanzenölen, die wir bewusst auswählen und verarbeiten. Wir achten sehr genau darauf, welches Pflanzenöl für welche Anwendung am besten geeignet ist.
 
 
Nicht jedes Öl passt zu jeder Haut oder zu jedem Zweck. Genau deshalb stellen wir unsere Seifen so zusammen, dass sie Hautprobleme vorbeugen und sie sehr oft wieder ins Gleichgewicht bringen können.
Das ist auch der Grund, warum bei der Anwendung unserer Seifen keine zusätzliche Hautpflege nötig ist.
 
 
Die Haut bekommt beim Waschen bereits alles, was sie braucht. Wenn die Haut jedoch besonders strapaziert ist, zum Beispiel durch Kälte, häufiges Waschen, Krankheit oder starke Reizung, darfst du gerne zu unserer ausgiebig getesteten Sheabutter greifen.
 
 
 
 
Sheabutter ist für Skinimalismus das ideale Produkt. Erfahre hier was Skinimalismus bedeutet. 

 

Anwendung für die Haare

Auch deine Haare können von Sheabutter profitieren, wenn du sie bewusst und sparsam einsetzt. Für die Spitzen nimmst du eine winzige Menge, schmilzt sie zwischen den feuchten Händen und streichst sie sanft über die trockenen oder leicht feuchten Haarenden.
 
Besonders bei Sonne, Wind, trockener Heizungsluft oder nach dem Waschen gibt das den Spitzen Schutz und Geschmeidigkeit, ohne sie zu beschweren.
 
 
Bei trockener oder gespannter Kopfhaut kannst du die Sheabutter wie eine kleine Kur verwenden.
 
 
Befeuchte deine Fingerspitzen leicht, nimm ein wenig geschmolzene Sheabutter und massiere sie sanft in die Kopfhaut ein. Lass sie am besten einige Stunden oder über Nacht wirken und wasche die Haare danach wie gewohnt aus. 
 
 
Viele spüren, dass die Kopfhaut danach gepflegt ist und weniger spannt. So kann die Haut wieder in ihr eigenes Gleichgewicht finden.