Du öffnest dein Töpfchen Sheabutter, möchtest etwas davon auf deiner Haut verteilen und denkst vielleicht erst einmal:
Wie soll ich das denn auftragen? Die ist ja fest.
Vielleicht hast du sogar schon versucht, ein größeres Stück abzunehmen und direkt auf der trockenen Haut zu verteilen. Das funktioniert zwar, fühlt sich aber oft schwer und fettig an.
Dabei ist die Anwendung von reiner Sheabutter eigentlich ganz einfach. Und vor allem brauchst du viel weniger, als du vielleicht denkst.
Denn Sheabutter ist keine klassische Körpercreme. Sie enthält kein zugesetztes Wasser und muss deshalb auch nicht wie eine Creme verwendet werden.
Bei mir kommt sie vor allem dann zum Einsatz, wenn einzelne Hautstellen besonders trocken, rau oder strapaziert sind. Und dabei gibt es einen kleinen Trick, den ich seit Jahren anwende:
Wenig Sheabutter und etwas Wasser, mehr braucht es nicht.
Wie das genau funktioniert und warum ich Sheabutter am liebsten auf die noch feuchte Haut gebe, zeige ich dir in diesem Artikel.
Befeuchte die Haut mit Wasser. Nimm eine kleine Menge Sheabutter in die feuchte Handinnenfläche und verreibe sie mit dem Finger, bis sie von der Körperwärme schmilzt. Jetzt kannst du die geschmolzene Butter sanft auf der noch feuchten Haut auftragen. So bewahrt die Sheabutter die Feuchtigkeit in der Haut und macht sie weich und geschmeidig.
Warum Wasser wichtig für die Haut ist.
Unsere Haut braucht nicht nur Fett, sondern auch Feuchtigkeit.
Besonders die äußerste Hautschicht benötigt Wasser, damit sie geschmeidig und elastisch bleibt. Verliert sie zu viel Feuchtigkeit, kann sie trocken und rau werden, spannen oder anfangen zu schuppen.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist grundsätzlich wichtig für unseren Körper und damit auch für unsere Haut. Aber auch von außen kommt unsere Haut immer wieder mit Wasser in Berührung, zum Beispiel beim Waschen oder Duschen. Dabei nimmt die oberste Hautschicht kurzfristig Wasser auf.
Und genau hier kommt das Fett ins Spiel.
Reine Sheabutter besteht hauptsächlich aus Fett. Sie führt der Haut also nicht selbst Wasser zu, sondern bildet auf der Haut eine schützende Fettschicht, die dabei helfen kann, den Wasserverlust über die Haut zu reduzieren.
Deshalb gebe ich Sheabutter am liebsten auf die noch leicht feuchte Haut.
So erhält unsere Haut ihre Feuchtigkeit direkt durch das Wasser selbst. Die Sheabutter übernimmt dann die Rolle der schützenden Hülle. Sie bringt der Haut die Fettphase in ihrer reinsten Form und legt sich sanft über die leicht feuchte Haut ohne sie zu belasten.
