Umgang mit Infekten in der Winterzeit von Susanne Berger (gesund-berger.de)
Gerade ist die Zeit der Infekte und unser Immunsystem in dieser Zeit sehr beansprucht wird, schreibe ich euch meine Gedanken hierzu:
Melanie und auch mich hatte es gerade voll erwischt und wir lagen mit einem heftigen Infekt im Bett. Melanie hat im Newsletter so recht mit dem, was sie schreibt, dass unser Körper uns manchmal einfach komplett ausbremst, damit wir endlich einmal nichts tun KÖNNEN und wir nicht funktionieren MÜSSEN, einfach plötzlich viel Zeit haben. Den passenden Artikel findest du hier.
Vielleicht gelingt es uns in der Krankheits-Zeit trotz übler Symptome und obwohl es uns echt sehr schlecht geht, unser Denken darüber zu beobachten: Setzen wir uns unter Druck, bald wieder funktionieren zu müssen, doch eigentlich gar keine Zeit zu haben, es uns womöglich peinlich ist, uns krankmelden zu müssen? Jammern und klagen wir und denken über unsere Symptome nach usw. usw. oder können wir einmal Folgendes bedenken:
Unser Körper braucht eine Pause. Und die Schnupfen-Symptome sind immer auch ein Loswerden von etwas, eine Reinigung von Altlasten, über die Lymphe wird vieles rausbefördert, was raus sollte (die Lymphe sollte bei Infekten immer mitunterstützt werden). Das Fieber sollte nicht als Feind, sondern im Gegenteil als wunderbare Reaktion unseres Körpers gesehen werden (natürlich sollte es nicht zu hoch schießen und zu lange anhalten!), geringes Fieber sollte nicht gleich gesenkt werden.
Daher könnte man versuchen, nicht zu schimpfen, zu klagen, sich unter Druck zu setzen, das blockiert enorm die Heilenergie. Es kann wirklich gut tun, sich einfach komplett rauszunehmen mit viel Ruhe, im Bett liegen, und vor allen Dingen: nicht zu früh wieder in den Alltag gehen. Richtig auskurieren und sich die Zeit dafür nehmen! Dem Heilungsprozess die Zeit geben, die er braucht und auf den Körper hören. Gerade nach der hochakuten Phase kann man es regelrecht genießen, einfach gemütlich zu Hause zu sein, sich schön warm zu halten, Tee zu trinken, inhalieren, und wenn man fieberfrei ist, kleine Spaziergänge an der frischen Luft zu machen und die freie Zeit auszukosten – und nein, wir müssen NICHT, sobald wir aus dem Bett kommen, uns sofort wieder in den Alltag stürzen!
Die beste Vorbeugung ist: sich in dieser Zeit regelmäßige Pausen zu gönnen, nicht ans Limit gehen, eine etwas langsamere Gangart einzulegen, auf sich und den Körper hören. Das, was unser Immunsystem am meisten schwächt, ist Stress in jeglicher Form (auch ständig erreichbar sein und viel am Handy hängen ist Stress für unser System, vielleicht auch einmal hierüber nachdenken…)
Übrigens hat auch mir die Shea-Butter unglaublich gut getan, ich hatte trotz gefühlt ununterbrochenem Naseputzen kein bisschen eine rote oder entzündete Nase. Auf Lippen und auch in der Nase wirkte sie wirklich Wunder!
Bleibt gesund, liebe Grüße Susanne
